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Das Bergrennen Gurnigel gilt als das populärste, traditionsreichste und älteste Bergrennen Europas. Bereits 1910 wurde auf dem Berner Hausberg das erste Rennen durchgeführt. Seit 1968 findet das Motorsport-Spektakel jährlich statt.

Die 48. Austragung am Wochenende vom 9. und 10. September zog wiederum Tausende Besucher an, die trotz des vor allem am Samstag regnerischen Wetters den Weg auf sich nahmen, um Rennsport-Feeling pur zu geniessen. Die Naturtribünen entlang der 3,5 Kilo­meter langen Strecke zwischen Dürrbach und dem Gurnigelbad boten dabei einen optimalen Blick aufs Renngeschehen und die anspruchsvollen Kurven. Für die Fahrer ist der hohe Schwierigkeitsgrad der Piste motivierend, denn hier ist ein leistungsmässig optimales Fahrzeug allein noch keine Erfolgsgarantie.

Für Motorsport-Begeisterte, die sich auch für Rennfahrzeuge aus der Vergangenheit interessieren, war das Bergrennen Gurnigel ebenfalls einen Besuch wert, da neben zahlreichen exotischen Rennwagen, die den Berg hoch jagten, auch eine Sonderschau stattfand: Special Race Cars by Opel. Die seit Jahrzehnten im Motosport präsente Marke mit dem Blitz zeigte verschiedene Exponate, die sowohl bei Demofahrten als auch in einem Zelt neben dem Start bewundert werden konnten.

Zu den Highlights der Sonderschau zählten verschiedene Raritäten, wie zum Beispiel ein Opel GT Steinmetz, ein Opel Manta A, ein Opel Ascona 400 oder der Rekord C „Schwarze Witwe“. Hinzu kamen auch moderne Rennfahrzeuge, wie beispielsweise zwei Opel Corsa OPC aus der OPC Challenge oder der Opel Astra TCR von Rennfahrerin Jasmin Preisig, die sich das Gurnigel Bergrennen ebenfalls nicht entgehen liess.